Martina Gödert, Frau Schöngeist, stehend im goldenen Licht

Martina Gödert

Frau Schöngeist

Impulsgeberin. Farbberaterin. Mediatorin. Und die Freundin, die du immer gebraucht hättest.

Ich bin ein Morgenmensch.

Wenn die Welt noch schläft, springen meine Synapsen an. Der Espresso auf dem Balkon ist heilig. Die Stille gehört mir. In dieser Stille denke ich am besten. Plane den Tag, die Woche, das Leben. Und dann lasse ich alles wieder los, weil das Leben sowieso eigene Pläne hat.

Ich bin das Mädchen, das sagt: Sieh mal, der Mond.

Ich finde Herzen auf Pflastersteinen. Ich bringe alte Chucks auf Leinwand, mit Neon und Blattgold, und beobachte das Kunstwerk, während ich schreibe. Ich kaufe auf Reisen keine schweren Souvenirs mehr. Nur Magnete. Klein, leicht, eine Erinnerung an jeden Ort.

Ich liebe den Winter am liebsten. Mit seinen klaren Farben, der klirrenden Kälte, dem Licht, das anders fällt als in jeder anderen Jahreszeit. Und dem Mut, anders zu sein. Weg vom Mainstream. Immer.

Mit 17 war ich schüchtern. Und habe trotzdem meinen Koffer gepackt und bin nach Brasilien geflogen. Zwei Monate Schüleraustausch. Meine Schulfreunde haben gezögert. Sie wollten den deutschen Sommer nicht verpassen.

Ich wollte wissen, was dahinter ist.

Dreißig Jahre später habe ich noch Kontakt zu den Menschen, die ich dort kennengelernt habe. Für ein Abenteuer, das zwei Monate gedauert hat.

Im Studium dann Australien. Sechs Monate. Und als eine Einladung zu einem Workshop in Japan auf meinem Tisch lag, gab es nicht viel zu überlegen.

Ich habe JA gerufen. Weil das meine Antwort war. Immer.

Die schüchterne 17-Jährige von damals würde sich heute wundern. Denn heute stehe ich hier und animiere andere genau dazu. Mehr JA. Mehr anders sein. Mehr ausprobieren.

Jede Reise und jede Begegnung prägt einen, auf eine gewisse Art.

Rain is just confetti from the sky.

Ich liebe Sonnenuntergänge am Meer. Das Rauschen der Wellen. Die Farben am Himmel, die sich von Minute zu Minute verändern. Wenn kleine Wolken dazukommen, wird das Ganze mystisch. Als würde der Tag noch einmal zeigen, wie herrlich er war.

Und Sommerregen. Den Geruch von Staub kurz bevor die ersten Tropfen fallen. Die großen, nassen Tropfen, die alles wegwaschen. Sauber. Frisch. Neu.

In Spanien spreche ich ein paar Brocken Spanisch und die Menschen reden fröhlich drauf los. Ich nicke. Weil sich die Worte in meinem Kopf erst zu einem vollständigen Satz formen müssen, bevor ich antworte. Die Perfektionistin lässt grüßen. ♥

Ich liebe tiefgründige Gespräche. Die Art von Gespräch, nach dem man sagt: das hat etwas in mir verschoben.

Das bin ich. Schon immer gewesen.

Menschen haben mir schon immer vertraut. Ich weiß bis heute nicht genau warum. Vielleicht weil ich zuhöre, ohne zu werten. Vielleicht weil ich den Raum halte, bis jemand fertig ist. Vielleicht weil ich die Fragen stelle, die sonst niemand stellt.

Meine Nichte hat mir einmal gesagt, als sie mich umarmt hat: „Wenn ich dich umarme, fühlt sich das so weich an.“ Sie hatte kein anderes Wort dafür. Aber ich wusste genau was sie meinte. Wohlig warm. Sicher. Angekommen.

Andere Kinder sind eingeschlafen, wenn ich gesprochen habe. Eine ehemalige Kollegin hat mich einmal gefragt: „Du hast telefoniert? Ich dachte, das sei die Stimme aus dem Radio.“

Goldstück. Sonnenschein. Wegbegleiterin.

Ich war Klassensprecherin. Im Studium direkt Semestersprecherin, ohne dass wir uns kannten. Zwanzig Jahre später, in einer Online-Weiterbildung. Wir haben uns nie gesehen. Nur Stimmen. Avatare. Und trotzdem: Kurssprecherin. Die Rückmeldungen danach? „Deine Stimme ist so angenehm.“ „Du bist eine tolle Wegbegleiterin.“

Ich habe damals geschmunzelt. Heute weiß ich: das waren keine Zufälle. Das waren Hinweise. Meine Berufung.

Wenn Menschen meine Wohnung betreten, höre ich oft: hier herrscht eine angenehme Aura. Sie wollen gar nicht mehr gehen.

Und nach Farbberatungen und Gesprächen? Umarmen mich Menschen. Einfach so. Weil etwas in ihnen angekommen ist. Weil sie sich gesehen fühlen. Weil der Raum, den ich halte, sich sicher anfühlt.

Meine Yogalehrerin hat mich neulich eine inspirierende Person genannt. Ich habe gelächelt. Weil ich weiß, dass sie recht hat.

Martina Gödert, Frau Schöngeist, Portrait im goldenen Licht

Ich mag Lost Places. Orte, die verlassen wirken und trotzdem etwas erzählen. Orte, die Potenzial in sich tragen, auch wenn man es auf den ersten Blick nicht sieht.

Diese Fotos sind an einem solchen Ort entstanden. In der Morgensonne. Mit der Energie des Ortes. Und meiner.

The room that tells your story.

In dem Fall war es meine.

Welcher Ort wird deine Geschichte erzählen? ♥

Martina Gödert, Frau Schöngeist, volle Energie im goldenen Licht

Ich war in meinem Element. Ich wusste, wer ich bin. Ich hatte meinen Platz gefunden.

Und dann kam der Moment, der alles veränderte.

„Wir trennen uns von dir.“

Nach 20 Jahren in der Branche. Immer einen Schritt weiter. Immer für andere da. Immer die Starke.

Und dann das.

Dieses Mal reichte atmen nicht.

Ich war sehr niedergeschlagen. Und wurde auf ein Abenteuer mitgenommen. Mein Partner ist gefahren, ich war Beifahrerin. 6.400 Kilometer durch Spanien und Portugal. Im ersten Moment war es schmerzhaft und tränenreich. Irgendwo auf einer staubigen Straße in den Bardenas Reales, der Halbwüste im Norden Spaniens, ist etwas in mir aufgegangen.

Ich habe zugehört. Mir selbst. Zum ersten Mal seit Jahren wirklich zugehört.

Im Nachhinein war es die beste Erfahrung meines Lebens. Ich habe sogar ein Buch darüber geschrieben. Vespaseo Iberico.

Manchmal braucht es genau diesen einen Schubs.

Ich bin Frau Schöngeist. Bunt, echt und ich.

Ich zeige dir nicht wer du sein sollst. Ich zeige dir wer du schon bist.

Und falls du dich fragst, was maßt die sich an.

Ich habe es nicht aus einem Lehrbuch. Ich habe es gelebt.

Zwanzig Jahre Architektur haben mich nicht gelehrt, wie Gebäude funktionieren, sondern was Menschen brauchen. Ich war diejenige, die zugehört hat. Die vermittelt hat. Die mit Fingerspitzengefühl aufgelöst hat, was sich festgefahren hatte.

Was bewegt dich wirklich? Wo leuchten deine Augen? Was erfüllt dich?

Ich schaue hin. Ich filtere die Zwischentöne. Das, was zwischen deinen Worten liegt, höre ich oft lauter als das Gesagte.

Wie geht es dir wirklich?

Ich habe immer mit einem weißen Blatt angefangen. In der Architektur und als Impulsgeberin.

Am Ende steht immer etwas, das vorher nicht da war.

In meinem Human Design bin ich Netzwerkerin, Geschichtenerzählerin und Naturtalent. Vielleicht erklärt das, warum mir vieles so leicht fällt, was andere mühsam lernen müssen.

Vertrauen schenken und diesen Raum halten. Das war schon immer meine Stärke. Und ich weiß: ich kann diesen Raum nur dann halten, wenn ich selbst in meiner Mitte bin.

Das sind keine Zufälle. Das sind Talente. Etwas, das man nicht lernen kann. ♥

Martina Gödert lachend im goldenen Abendlicht
Martina Gödert, Frau Schöngeist, Portrait vor rosa Wand

Ich mache kein eigenes Licht.

Ich reflektiere deins.

Damit du wieder siehst, wie hell du strahlst.

Frau Schöngeist · Martina Gödert

Lernen · Heilen · Wachsen

Wann bin eigentlich ich dran?

Dieser Moment kommt. Bei jeder Frau. Der Moment, an dem das Funktionieren aufhört und das Fühlen anfängt.

Eine Trennung. Kinder, die das Haus verlassen. Wechseljahre. Eine Umorientierung im Job. Momente, die alles auf einmal in Frage stellen.

Wenn du das kennst, bist du hier genau richtig.

„Das habe ich mir zum 50. geschenkt. Nach den Kindern bin ich jetzt dran.“

Dr. Christine M.

„In real life bin ich weniger ich als ich gerade möchte. Da ist nicht mehr viel von mir übrig, im Familienalltag.“

Patricia K.

Ich möchte diese eine Freundin sein, die dir das Gefühl von Ankommen schenkt. So, dass du wieder auf einem stabilen Fundament stehst, wenn es um dich herum mal wieder stürmisch wird.

Zeig der Welt, was dich ausmacht.

Sei mutig. Sei bunt. Sei du.

Melde dich. ♥

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